Auersmacher
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Auersmacher

Auersmacher liegt im südlichen Saarland an der Grenze zu Frankreich zwischen Saar und Unterlauf der Blies. Seit der Gebiets- und Verwaltungsreform von 1974 gehört der Ort neben Bliesransbach, Rilchingen-Hanweiler und Sitterswald zur Großgemeinde Kleinblittersdorf im Regionalverband Saarbrücken. Mit 2.576 Einwohnern (Stand 06.08.2009) stellt Auersmacher rund 20% der Gesamtbevölkerung und mit 760 Hectar rund 28% der gesamten Gemarkungsfläche der Gemeinde Kleinblittersdorf. Die Ortschaft liegt sich zwischen 197 und 345 m über NN.

Ein Dorf mit Geschichte

Der Wettbewerbsort gehört zu den ältesten saarländischen Siedlungen
überhaupt. Im Jahre 777 wird Auersmacher erstmals urkundlich als auricas machera im Testament des Abts Fulrad von St. Denis erwähnt. Die Urkunde, in der Abt Fulrad, Hofkaplan und Berater von Karl dem Großen, seine Besitztümer an die von ihm geleitete Abtei St. Denis nördlich von Paris überträgt, liegt heute im Original in den Archives Nationales in Paris

Die Geschichte des Ortes ist aber mit Sicherheit älter als 1.232 Jahre. Erste Siedlungsspuren lassen sich bis in die Jungsteinzeit (3.000 - 2.000 v. Chr.) zurückverfolgen. Als Beleg dient ein 1913 auf dem Auersmacher Bann gefundenes schwarzes Steinbeil, das sich in diese Zeit datieren lässt und heute im Besitz des Museums für Vor- und Frühgeschichte in Saarbrücken ist. Aber auch Fundstücke aus der Bronzezeit (2.000 - 750 v. Chr.) sowie Schmuck und Pfeilspitzen aus der Eisenzeit (750 v. Chr. bis Chr. Geburt), die man in Grabhügel im Mühlenwald entdeckt, Hinweise, die auf eine Fliehburg im Bereich der Rilchinger Höhe hindeuten und römische Mauerwerksreste, Ziegel und Kupfermünzen aus der gallorömischen Zeit (0 - 400 n. Chr.), lassen bereits auf eine vor- und frühgeschichtliche Besiedlung der heutigen Ortslage schließen.

  

Nach Beendigung der Römerherrschaft kämpfen germanische Stämme untereinander um den Besitz des Landes. In der Entscheidungsschlacht gegen die Alemannen bei Zülpich im Jahre 496/98 gehen die Franken unter ihrem König Chlodwig I. als Sieger hervor. Das Gebiet der Oberen Saar steht nun unter fränkischer Herrschaft. Der vorletzte merowingische Frankenkönig Theuderich IV. überträgt 737 das Eigentum an seinen Besitztümern in der Region um die Bliesmündung an Abt Fulrad von St. Denis. Dieser wiederum vermacht die Güter 777 dem Kloster in St. Denis.


Schenkungsurkunde (Archives Nationales Paris)

Mitte des 10. Jahrhunderts kommen die Orte Saargemünd, Auersmacher, Klein- und Groß- blittersdorf, Wechingen und Bliesgersweiler durch Heirat als Lehen an das Haus Ardenne, das von 959 - 1033 die Herzogswürde in Oberlothringen inne hat. Nach dem Tode des letzten Herzogs des ersten lothringischen Hauses, Friedrich IL, im Jahre 1026 erbt dessen Tochter Sophia das Freilehen ihres Vaters. Sophia bringt die Landgüter am Unterlauf der



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